Dr. Torsten Voß von der Universität Bielefeld eröffnet am Donnerstag, 18. Juni 2009, 20.00 Uhr, die für alle Autoren offene Bühne.
Der Dozent stellt die Kontakte zwischen jungen Autoren und den Verlagen her.
Dr. Torsten Voß (33),geboren und aufgewachsen in Bad Oeynhausen, ist Dozent der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaften an der Universität Bielefeld. Seine Seminarthemen sind in diesem Semester "Die Ästhetik und das Geschlecht der Macht/Herrschaft" und "Jakob Michael Reinhold Lenz und die Poetik des Sturm und Drang". Dr. Torsten Voß habilitiert über das Thema »Der Künstler als Krieger?«. Der Literaturwissenschaftler Dr. Torsten Voß von der Universität Bielefeld lädt junge Autoren ein, ihre Text im »Reading Room«
vorzutragen.
Kontakt:
Dr. Torsten Voß
torsten.t.voss@gmx.de
Alexandra Günter
alexandra@gruppe10-online.com
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Hören und sehen – Lesung und Bilder »Reading Room« am Donnerstag in der Galerie Gruppe10
Von Andreas Schnadwinkel
B i e l e f e l d .
Den »Reading Room« öffnet Dr. Torsten Voß am Donnerstag, 27. November, 20 Uhr,in der Galerie Gruppe 10, Hans-Sachs-Straße 4 (neben dem Stadtpalais, Eingang über den Hof). »Junge Autoren sollen immer am vierten Donnerstag eines Monats die Gelegenheit bekommen, fernab von gehässigen Kommentaren ihre Texte zu präsentieren, ganz unverkrampft und ohne Druck«, so der Dozent der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaften an der Universität Bielefeld.
Worauf Dr. Torsten Voss mit »gehässige Kommentare« anspielt, dürfte klar sein:Poetry-Slam. »Von solchen Veranstaltungen wollen wir uns mit dem ›Reading Room‹absetzen und ein Gegengewicht bilden.« Was dem 33-Jährigen an den durchaus beliebten Poetry-Slams stört: »Publikumswirksame Literatur muss nicht nur witzig sein. Meistens haben diese Ein-Mann-Comedy-Shows nichts mit Literatur zu tun,das ist Comedy. Ich habe bei
Literatur nichts gegen Humor und treffende Pointen, aber gegen billige Lacher.« Im »Reading Room« der Galerie Gruppe 10, der Eintritt ist übrigens frei, lesen junge Autorinnen und Autoren aus ihren eigenen Texten.Bewerben können sich Literaten über die Homepage der Galerie (www.gruppe10.net)und direkt bei Dr. Torsten Voß in der Universität.
Was die Inhalte und die Gattungen angeht,ist der Lese-Raum offen für alles.»Moderne Lebenswelten beschreiben«,nennt der Experte für neuere deutsche Literaturgeschichte das Oberthema für zeitgenössische Werke. Und er betont die besondere Wirkung gelesener Texte in der Galerie: »Die Besucher hören die Texte und sehen die Bilder, da wird Kunst mit verschiedenen Sinnen wahrgenommen.Wenn sich Gehörtes mit Gesehenem verbindet,entstehen ganz spezielle Assoziationen.« Auch als Treffpunkt zum Austausch zwischen Autoren und bildenden Künstlern soll die Galerie dienen, in der Tradition des klassischen Salons. Dozenten und Studierende der Universität Bielefeld sollen im »Reading Room« das Grenzgebiet zwischen Kunst, Literatur und Philosophie ausloten und eine Brücke zwischen Kunst und Wissenschaft, Hochschule und Galerieszene schlagen. Vortragsabende zu kunstphilosophischen und -theoretischen Themen sind geplant, außerdem ein Literaturwettbewerb und eine Publikation mit Texten aus dem »Reading Room«.Die Besucher haben beim »Reading Room« am Donnerstag,27. November,letztmalig die Chance, die neorealistischen Gemälde von Helena Klaus zu sehen und zu kaufen.Am Samstag, 29.November, eröffnet Galeristin Alexandra Günter um 19.30 Uhr die Ausstellung »Artvent« mit Werken des Popkünstlers Herman Reichold.
br>
>
br>